Artikel-Nr: lfu_abfall_00173
Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) bei der Klärschlammtrocknung
Es werden Durchführung und Ergebnisse eines Trocknungsversuchs von Klärschlamm bei verschiedenen Temperaturen beschrieben. Der eingesetzte Klärschlamm wies erhöhte Gehalte an Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) auf. Ziel des Versuchs war die Bestimmung der Flüchtigkeit von PFOS bei verschiedenen Trockentemperaturen.Eine relevante Flüchtigkeit von PFOS konnte ab einer Trocknungstemperatur von 60 °C festgestellt werden. Aus Vorsorgegründen wird empfohlen, künftig in Klärschlammtrocknungsanlagen ohne geeignete Abgasreinigungseinrichtung nur Klärschlämme bis zu einem Höchstgehalt von 125 µg/kg Trockensubstanz an Perfluorierten Tensiden (PFT) einzusetzen. Höher belastete Klärschlämme sollten in entwässerter Form direkt thermisch entsorgt werden.
Herausgeber | : | Bayerisches Landesamt für Umwelt |
Erscheinungsjahr | : | 2010 |
Umfang | : | 16 Seiten |
Typ | : | Broschüre |
Wirtschaft/Unternehmer | : | Ja |
Kommunen/Behörden | : | Ja |
: | 1,3 MB |